Urlaub im Alb-Donau-Kreis / Schwäbische Alb, westlich von Ulm

Schmiechtal und Lutherische Berge

Hohler Fels bei Schelklingen-Hütten
Schuntershöhle

Die Höhlen, Grotten und Felsdächer im oberen Schmiechtal und in den Lutherischen Bergen sind eingebunden in wunderschöne romantische Täler. Der stete Wechsel von Berg und Tal und ein für die Schwäbische Alb typisches Landschaftserlebnis, in dem es gelungen ist die Ursprünglichkeit zu erhalten, machen den besonderen Reiz dieser Gegend aus. Wanderer und Radler sind hier gern unterwegs. Die kleinen Orte bieten genügend Möglichkeiten zum rasten und ausruhen. In Hütten und Dächingen finden Sie zudem Infozentren zum Biosphärengebiet Schwäbische Alb.

Schmiechenfelshöhle

Bei Schelklingen-Schmiechen. Sie befindet sich auf der rechten Seite des Schmiechtals, ca. 40 m über über dem Talgrund und wird auch Hohler Stein genannt. Ihr Eingang ist rund 4x4 m groß und 6m lang. Die Höhle ist frei zugänglich. Von Schmiechen aus führt ein asphaltierter Rad-Wanderweg talaufwärts. Nach 1 km linksam Waldrand entlang. An einer Wegkehre weist ein Schild in den Wald hinein. Die kleine Schmiechenfelshöhle ist ideales Ziel für einen Spaziergang oder Einstieg in eine Wanderung durchs romantische Schmiechtal.
Funde aus der jüngeren Altsteinzeit.

Hohler Fels und Bärentalhöhle

Hohler Fels: Bild 1. Bei Schelklingen-Hütten. Während einer Wanderung durchs Schmiechtal entdecken Sie am südöstlichen Ortsrand in einem Felsklotz die kleine Grotte Hohler Fels, die gut sichtbar ca. 15 m über der Talsohle am Hang liegt. Funde aus der jüngeren Altsteinzeit.

Beim Dorf Hütten befindet sich noch eine zweite Höhle, die Bärentalhöhle, sie wird auch Eulenloch oder Bärenhöhle/ Hütten genannt. Die Höhle liegt im wildromantischen und felsenreichen Bärental. An der Hauptstraße in die Steige in Richtung Justingen abbiegen, ann an der ersten Kehre links und dem bezeichneten Wanderweg folgen. Sie liegt unmittelbar zu Beginn des Bärentals an einem Steilhang. Sie ist 28 m lang und hat einen schmalen, niedrigen Eingang.
Funde: Eiszeitliche Tierknochenreste

Schuntershöhle

Bild 2. Bei Allmendingen-Weilersteußlingen.
Diese Höhle, in den Lutherischen Bergen, ist nach der Familie Schunter benannt, die im 18. Jahrhundert dort lebte. Die Schuntershöhle ist eine etwa 12 m breite und 6 m tiefe Halbhöhle und befindet sich im Rauhtal etwas versteckt am Wegesrand. Die Höhle ist von Briel aus gut erreichbar und frei zugänglich.
Funde aus der jüngeren Altsteinzeit, Mittelsteinzeit, Bronze- und Eisenzeit, Mittelalter und Neuzeit. Hier konnte erstmals eine Abfolge von 2 mittelsteinzeitlichen Funden belegt werden.

Kätheren Küche

Bei Ehingen-Briel. Benannt nach Käthe, der Tochter der Familie Schunter, die dort zeitweise als Kräuterweiblein lebte. Mit einer Länge von nur 7 m ist die Kätheren-Küche, Käthern-Küche oder auch Käthera-Küche eine der kleinsten Höhlen. Die Höhle liegt mit seinem schönen Höhlenportal leicht erhöht und gut sichtbar im benachbarten Brieltal. Die Höhle ist von Briel aus gut erreichbar und frei zugänglich. Bisher wurden hier keine archäologischen Untersuchungen durchgeführt.
Die heutige Fasnetsfigur der Ehinger Hexen lehnt an die Geschichte an, ihr Narrenruf lautet "Käthera - Kuche".

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