Urlaub im Alb-Donau-Kreis / Schwäbische Alb, westlich von Ulm

Großes Lautertal

Geisterhöhle bei Rechtenstein
Bärenhöhle im Wolfstal

Das Große Lautertal und seine zauberhafte Flusslandschaft sind ein unvergleichbarer Genuss und zugleich Höhepunkt im Biosphäregebiet und im Geopark Schwäbische Alb. Der Fluss schlängelt sich, mal sanft, stellenweise auch rasant, ein tief eingeschnittenes Tal hinunter, prall gefüllt mit Natur und Landschaft sowie Burgen und Ruinen. Meterhohe Felswände, grüne Wiesen, Wälder und Wachholderheiden säumen den Flusslauf. Im Besonderen sind die Höhlen rund um das Große Lautertal interessante Ausflugsziele.

Geisterhöhle

Bild 1. Sie wird auch die Rechtensteiner Höhle genannt und liegt in einem gewaltigen Kalkfelsen, direkt an der Donaubrücke in Rechtenstein. Die Höhle hat 4 parallel verlaufende Gänge, die bis zu 20 m lang sind. Von April bis Oktober ist die Geisterhöhle frei zugänglich. In den Wintermonaten ist der Eingang aus Höhlenschutzgründen versperrt. In der Geisterhöhle wurden eiszeitliche Tierknochenreste und Funde aus der Römerzeit entdeckt.

Wolfstalhöhle

Das Wolfstal bei Lauterach ist ein viel besuchtes Seitental der Großen Lauter. Besonders im Frühjahr, zur Blütezeit der Märzenbecher, ist das Wolfstal ein Besuchermagnet. Nahe dem Infozentrum Biosphärengebiet, gegenüber der historischen Kalktuffsteinsäge, zweigt ein Wanderweg ins Wolfstal ab. Die Wolfstalhöhle ist eine kleine Spalthöhle und liegt ca. 300 m hinter der Taleinmündung an einer klammartigen Engstelle direkt am Wanderweg. Die Höhle ist frei zugänglich.

Bärenhöhle

Bild 2. Die Bärenhöhle liegt ebenfalls im Wolfstal bei Lauterach, nur ein kleines Stück von der Wolfstalhöhle entfernt. Die Bärenhöhle erhielt ihren Namen von den früheren Bewohnern, den Bären. Hier wurden eiszeitliche Tierknochenreste und Steinwerkzeuge aus der Jungsteinzeit und Bronzezeit gefunden. Die Bärenhöhle ist über den Wanderweg durchs Wolfstal erreichbar. Ein schmaler Seitenpfad führt den Steilhang zur Höhle hinauf. Die Höhle ist frei zugänglich.

Felsställe

Ein Felsdach mit halbkreisförmigem Grundriss, das ursprünglich eine Länge von über 40 m besaß. Vom kleinen verträumten Dorf Mühlen (bei Ehingen) bis zur Höhle sind es nur wenige 100 m in südöstliche Richtung. Vom Wanderparkplatz (direkt an der Straße) führt ein Fußweg (ca. 10 Min.) am Waldrand entlang zum Felsställe. Es handelt sich um einen der fundreichsten Siedlungsplätze der jüngeren Altsteinzeit in Südwestdeutschland, darunter eine schematisch geritzte Frauendarstellung auf einem Knochen und viele Schmuckschnecken.

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