Zwei Vogelfiguren sind „Fund des Jahres“ aus der UNESCO-Welterbehöhle Hohle Fels

Archäologinnen und Archäologen der Universität Tübingen haben in der UNESCO-Welterbehöhle Hohle Fels auf der Schwäbischen Alb zwei nur wenige Zentimeter große Vogelfiguren aus Mammutelfenbein entdeckt. Die rund 40.000 Jahre alten Funde stammen aus dem Aurignacien und gehören zur ältesten bekannten figürlichen Kunst der Menschheit.

Die Figuren zeigen einen ruhenden, möglicherweise brütenden Vogel sowie einen Vogel mit ausgebreiteten Flügeln. Trotz ihrer geringen Größe sind sie außergewöhnlich detailreich gearbeitet und belegen die hohe handwerkliche und künstlerische Qualität der Eiszeitmenschen. Besonders die naturgetreue Darstellung ermöglicht Rückschlüsse auf Verhalten und möglicherweise sogar die Vogelart.

Die Vogelfiguren wurden als „Fund des Jahres“ präsentiert und erweitern die weltweit bedeutende Sammlung eiszeitlicher Kunst aus der Welterberegion der Schwäbischen Alb.

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