Geopark Schwäbische Alb
Erkunden Sie die Höhlen der Schwäbischen Alb, in denen die eiszeitlichen Jäger mit ihren Familien bereits vor mehr als 40.000 Jahren lebten.
Der Geopark Schwäbische Alb gehört zu den UNESCO Global Geoparks. Dies betont die internationale Bedeutung der Schwäbischen Alb. Das Prädikat wird großräumigen Landschaften verliehen, die besondere naturräumliche und geologische Verhältnisse aufweisen und die sich für eine nachhaltige Entwicklung ihrer Region einsetzen.
Die Schwäbische Alb ist die an Höhlen reichste Landschaft Deutschlands. Sie bot den Tieren der Eiszeit besondere Lebensräume, die auch die steinzeitlichen Menschen für sich nutzten und die dazu beigetragen haben, dass die Schwäbische Alb als eine der Wiegen menschlicher Kultur betrachtet wird.
Der Alb-Donau-Kreis mit seinen zahlreichen Höhlen ist Teil des Geoparks Schwäbische Alb. Sechs Höhlen und die umliegenden Landschaften im Ach- und Lonetal sind UNESCO-Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“. Unter anderem wurden in diesen Höhlen die Venus vom Hohle Fels, der Löwenmensch sowie die ältesten Musikinstrumente der Menschheit entdeckt.
Einzigartige Informationen über die Spuren der Steinzeitmenschen, die Lebewesen des Jurameeres, tropische Korallenriffe und die malerische Welt der Höhlen und Karstquellen werden in den Geopark-Infostellen vorgestellt.
Geopoints Alb-Donau-Kreis
Die Kennzeichnung als Geopoint weist auf landschaftlich, erdgeschichtlich und kulturhistorisch bedeutende Orte im Gebiet des UNESCO Global Geoparks Schwäbische Alb hin. Das Geopoint-Netz ist im Aufbau und soll mittelfristig 100 Geopoints auf der Schwäbischen Alb umfassen. Auf den Tafeln der Geopoints können über QR-Codes weitere Informationen der Geoparkwebseite eingesehen werden.
Im Alb-Donau-Kreis können verschiedene Geopoints besichtigt werden: